Uturnqueer Soap Opera Teil 3
Persephone hatte ihren Auftritt in der Bar. Ihr schwarzes Kleid war über und über mit glitzernden Pailletten bestickt und schliff leicht über den Fußboden. Die langen dunklen Dreads fielen ihr bis zu den Hüften.
Sie betrat den Raum Seite an Seite mit Sugar.
Sugar trug einen weißen Anzug mit dazu passendem Hut.
Ihr/sein Hutband war aus dem gleichem Stoff wie Persephone´s Kleid.
Auch hier Pailletten.
Die beiden lächelten und ließen sich an der Bar einen Drink geben bevor Sugar durch elegante Bewegungen mit seinem/ihrem Fächer für Ruhe und Spannung sorgte.
Persephone fing an mit ihrer rauchigen Stimme skurrile Geschichten voller Verschlingungen und treffsicherer Pointen zu erzählen und es dauerte nicht mehr lange bis die ersten lachten. Sie zuckte nicht einmal mit ihren schwarz bemaltem Mund.
Man konnte nie wissen wann die Erzählerin in der richtigen Stimmung war. Es gab Theorien dazu und manche meinten sogar das sie nur im Winter dazu neigte, aber Hein hatte bis jetzt noch keine wirklichen Gesetzmäßigkeiten erkennen können.
Blue legte einen satten langsamen Beat auf der die Dramatik der Geschichten unterstrich.
Hein hörte ihnen zu und liess seine Gedanken schweifen.
Ob Thies wohl kommen würde und wenn ja, was hatte das dann zu bedeuten? Thies wusste das er heute abend Tresen machte.
Und wenn Thies zu ihm zurück wollte würde Hein sich das selbst noch einmal antun wollen? Beim letzten Streit hatten sie sich zwei Stunden angeschrien. Ein Schweigen im Raum lies ihn wieder aufmerksam werden. Applaus kam auf und Persephone verbeugte sich tief. Blue blendete den Beat in ein schnelleres Stück ein und die Leute fingen an zu tanzen.
Hein`s Magen zog sich schmerzhaft zusammen. Er hatte Thies neben kioto entdeckt. Oh gott was sollte er nur tun, hingehen und den Streit weiter führen? Oder hingehen und Thies unvermittelt küssen?
Vielleicht sollte er ihn auch einfach ignoriern, Das war sicher am besten.
Er konzentrierte sich auf die Gäste die nach Bier schrien, da legte sich eine warme vertraute Hand auf seine Schulter. Thies sah ihm in die Augen und sagte „So kann das nicht weitergehen, ich vermiss dich so sehr das ich nicht mehr rausgehen kann, hast du gleich mal Zeit für mich?“
„Ja, gib mir ne Viertelstunde
Orange erklärte sich bereit die Bar zu übernehmen.
