Uturnqueer Soap Opera Teil 2

Es war Sonntag, und Kioto hatte die Samstag Nacht auf einen Geburtstagsparty verbracht. Ihr Kopf dröhnte als sie sich im Bett aufsetzen wollte. Hatte sie wirklich mit Lucia geflirtet? Ein Blick aus ihren sich nur schwerfällig zu engen schlitzen öffnen wollenden Augen, machte sie total fertig, es war schon zwei Uhr nachmittags und eigentlich hätte sie wie immer schon längst über ihren Rechnungen sitzen sollen. Sie tastet mit der Hand im Bett herum Orange war wohl schon aufgestanden.
Aus der Küche kam Geklapper und lautes Stimmengewirr.
Die WG war wohl auch schon aufgestanden. Kioto versuchte es mit einem Bein auf dem Boden. es wurde langsam Herbst und die Luft auf ihren durchs Tanzen extrem strapazierten Muskeln war kühl.
Ein Schluck Wasser würde sicher gegen die allgemeine Benommenheit helfen. Sie stellte den zweiten Fuß auf den Boden und richtete sich langsam auf.
Der Weg in die Küche war sehr lang heute morgen.
Auf dem Sofa saß Thies, neben Bazooka, die gerade die „jungle World“ las, auf dem freien Platz zwischen ihnen machte sich die Bild am Sonntag breit. Ladivia schmierte sich ein Brötchen und guckte aus dem Fenster. Der Fernsehturm war nur halb zu sehen, grau senkte sich über die Stadt. Kioto fand das Thies nicht viel besser aussah als sie sich fühlte.
Sie öffnete die Augen mühsam ein wenig mehr, sah in seine und bemerkte, das die knallrot waren. Sah so aus als hätte er sich mal wieder von Hein getrennt.
Thies und ein Hein zwei Wochen glücklich eine Woche Krise eine Woche Schluß zwei Wochen glücklich.
Sie brachte ein gemurmeltes hallo süßer heraus, lies sich auf den Sessel fallen und Thies drückte ihr einen Kaffe in die Hand.
„Wasser..“ krächzte sie. Ellen, die sich gerade eine Tasse mit der Aufschrift „BSG- wir schützen“ aus dem sechziger Jahre Einbauküchenschrank holte , gab ihr die Flasche rüber.

Thies stand auf und machte das Radio an. „Ist es schon so weit“ fragte Kioto.
„noch ne viertelstunde“
ihr Aufwachen hatte also eine dreiviertel stunde gedauert, und sie hatte es noch nicht einmal bemerkt.
„hoffentlich machen sie keine hektische Musik am Anfang“
„Glaub nicht Hein wollte eigentlich mit Soul starten“
“ Das ist gut “ gähnte sie.
„warum siehst du eigentlich so fertig aus?“
„wir haben uns getrennt“
„schon wieder?“
„diesmal ist es ernst“
„das ist es jedes mal“
Aus dem Radio erklang die Stimme von Hein
„hallo zuhörende bei dem Wetter dachten wir uns das ein Lied für Leute mit Liebeskummer genau das richtige ist um unsere Sendung zu beginnen“
Thies kullerte eine Träne die Wange hinab und Kioto legte ihre Hand auf seinen Arm.

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