das mietrecht ist nach wie vor durch die koalition gefährdet.°°° das sauerland hat probleme mit ärztemangel°°°in großbritannien sind immer mehr jugendliche arbeitslos°°° die holländischen squater bitten um unterstützung°°°in erfurt wurde ein keglerheim besetzt. da möchte ich bitte an die grandiose entführung von „bernd das brot“ erinnern°°° und über belgische stadtentwicklung nach alter art lässt sich hier was lernen.
heute gibt es den neuen hamburger mietenspiegel. das dürfte interessant werden, da sich die mieten in den letzten jahren doch recht dramatisch erhöht haben. °°°da wir ja in hamburg in einer recht stark nach wohnlagen aufgeteilten also segregierten stadt leben, lässt sich auch eine aussage über den zusammenhang zwischen einkommen und wahlbeteiligung machen und wie zu erwarten, wählen die menschen in den „abgehängten“ stadtteilen weniger. auch das wirft kein gutes licht auf die partizipationstechniken des senates, die ja letztendlich auch immer der demokratieförderung dienen sollen, und die lange vor dem grosslabor iba schon in der quartiersentwicklung als methoden eingesetzt worden sind. °°° bei der veranstaltung „danzen gegen lenzen“ heute abend lässt sich im hamburger studentisch besetzen audimax gegen den neu gewählten unipräsidenten tanzen. °°°was für oder gegen eine soziale erhaltungsverordnung spricht, kann heute abend im kölibri diskutiert werden. mit dabei ist christiane hollander von mieter helfen mietern und ab 19 uhr geht es los. °°° das magazin „supra“ mischt sich mit dem untertitel „reclaim your viertel“ kräftig in die diskussion um die stadt ein. °°°aufwertung über die schon lange nicht mehr geredet wurde, findet auch in der hamburg bahrenfelder gasstraße statt. da wo früher wgs in fabriketagen wohnten, und des sommers nette konzertabende mit bands wie „die braut haut ins auge“, „die dolche“, und den legendären „pale biskuits“ stattfanden sind jetzt bäcker und vattenfall eingezogen und auch eine sparkasse. herzlichen glückwunsch, schon wieder sieht eine zone der stadt aus wie die anderen. langsam bekommt man ja den eindruck, dass das leitbild der stadt nicht „wachsen mit weitsicht“ oder wie noch unter dohnany „unternehmen stadt“ sondern schlicht „shopping-mall hamburg_ konsumtristesse der zukunft“ heisst. dazu passt auch, dass der messechef noch mehr hotels wünscht. vielleicht ein paar kleine klötze? so wie in der simon-von-utrecht-straße?°°°° vielleicht stimmt es ja, womit ein euro-zine artikel titelt „Wenn man die Welt ändern will, muss man die Wirtschaft ändern“ und wir sollten nicht nur darüber nachdenken, wie wir gegen steigende mieten und wohnungskaufpreise protestieren, sondern warum sie so sind wie sie sind und warum zur zeit die idee einen eigenen geschlossenenimmobilienfond zu eröffnen, um anonyme anleger einen stadtteil wie das karoviertel kaufen zu lassen, damit es aus den händen der stadt entrissen wird, eine progressive erscheint.°°° das abendblatt vom wochenende definiert „gentrification“ und stellt die „brennpunkte“ der stadt vor (hier nur einer exemplarisch, es sind ganz schön viele, interessant dabei ist, dass es dort weder kirchdorf-süd, noch osdorf, noch steilshoop, noch city-nord, noch wandsbek, dulsberg und wie sie alle heißen gibt.)°°“ es gibt jetzt ein erklärung der autoanstecker und farbbeutelschmeißer.°°°
anläßlich der diskussion um das gängeviertel, das angeblich einen vergleich mit dem investor anstrebt, blickt die zeitung „welt“ auf die lebensrealitäten von künstlern in hamburg.