steht heute in der taz und da ist dann auch die gal für. also gab es bis jetzt die planung, und dann soll ein investor das ganze umsetzen und aus öffentlichem raum wird husch husch mehr privater.
ein großer nachteil daran, ist das dann die möglichkeiten politisch einfluss auf die gestaltung des geländes zu nehmen noch mehr richtung null gehen, als sie das eh tun. denn dann muss sich die stadt ja nicht mehr kümmern und private geldgeber sind nicht gewählt und haben zunächst mal nicht das gemeinwohl als pflicht, sondern den eigenutz, nämlich den rationalen, also geldbringenden, umgang mit ihren ressourcen.
weiterhin vergibt sich die stadt damit auch die möglichkeit politischer einflussnahme auf die mieten in den umgebenden vierteln, weil mit einem gerütteltem mass an sozialwohnungen an dieser stelle, der mietenspiegel, leitmass für alle erhöhungen, gesenkt werden könnte.
nun gilt es also für am öffentlichen raum interessierte, das grundstück als unattraktiv zur einfachen gewinnmaximierung zu kennzeichnen.
jedes pappschild hilft.
und seit wann verschenkt die öffentliche hand eingentlich ganze planungsverfahren an investoren?