gängeviertel, parc fiction, no bnq, marktstrasse und jetzt noch music hall

die intiativen in hamburg sind unglaublich erfolgreich. nachdem wochenlang die anwohnerInnen des heiligengeistfelds mobilisiert haben, um gegen die art der beplanung des ex-realgeländes zu protestieren, wir erinnern hier an den moment als 250 anwohnerInnen auf der informationsveranstaltung des bezirksamts wortgewaltig ein recht auf eigene planung forderten, gibt es nun aus regierungskreisen des stadtstadtes ein erstes einlassen auf die kritik. so titelt heute das abendblatt: „Die Grünen rücken vom Plan einer Music-Hall auf St. Pauli ab“. da kann man nur all denen die ihre abende mit dem formulieren von flugblättern, ihre tage mit dem sammeln von unterschriften und überhaupt ihre freizeit mit dem orgransieren von ausserparlamentarischen interessensvertretungen verbracht haben herzlich gratulieren. denn so heißt es in dem artikel:

Um die St.-Pauli-Music-Hall gibt es heftige Auseinandersetzungen. Der Protest richtet sich gegen eine weitere „Eventisierung“ des Quartiers. Bewohner fürchten noch mehr Besucher, Touristen und Kneipen-Szenerie.

auch die menschen im gängeviertel waren so erfolgreich, dass sie nun das gesamte viertel seit einem dreivierteljahr besetzt halten.
parc fiction ist seit über fünf jahren gebaut und hat das schließen der „perlenkette“, also die vollständige bebauung des innerstädtischen elbufers mit mehrgeschossigen häusern verhindert. die inititative „karo-forum“ hat mir ihren aktivitäten dafür gesorgt, dass aus der marktstrasse im karolinenviertel keine piazza wie auf dem schulterblatt wurde und so weiter und so fort. das centro sociale ist seit über einem jahr aktiv. bei allem dingen gibt es sicher für und wieder, aber dass soviele gestaltet und so schlimme gestaltung so erfolgreich verhindert wurde ist ein wirklicher grund zu feiern.
und jetzt noch die mieten runter mehr wohnungen und gewerberäume gebaut und dann ist doch schon eine menge getan.

super activist go ahead!!!