gestern, am montag den 29.märz, trafen sich über 60 anwohnerInnen im centro sociale um sich wegen den veränderungen auf dem heiligengeistfeld zu beraten.
klar wurde, dass es nach der schließung von real ende dieses monats, weiterhin einen großen bedarf für fussnahe lebensmittelversorgungsmöglichkeit gibt.
klar wurde auch, dass keinerlei interesse an mehr eventschauplätzen in direkter umgebung besteht. schon jetzt ist die alltägliche belastung durch massen von menschen die dh die angrenzenden viertel auf der suche nach auf- und anregung durchstreifen, schon jetzt fast zu hoch.
außerdem wurden weiter mietensteigerungen und noch knapper werdender wohnraum befürchtet.
es entwickelten sich im laufe der diskussion erste ansätze zu eigenen planungen für das gelände und auch ideen zum protest gegen die derzeitigen stratgien der stadt, die fast schon entschieden hat, was auf dem gelände geschehen soll und unter bürgerbeteiligung versteht, dass ein oder zwei vertreter beliebiger gruppierungen gegen ende des planungsprozesses im besten fall kritisch anmerken dürfen, dass der eine baum doch besser erhalten bliebe.
das zahlreiche erscheinen der menschen gestern zeigt deutlich, dass diese art von beteiligung nicht mehr ausreicht um den berechtigten unmut in schach zu halten