Moorburgtrasse stoppen informiert

Vattenfall Werbeveranstaltung in Altona gestoppt.

Die bisher einzige öffentlich zugängliche Informationsveranstaltung geriet gestern Abend zur Farce. Über 250 Menschen waren ins „Kulturgut“ auf dem Gelände des Thalias an der Gaußstraße gekommen. Davon mind. 3 Viertel um zu protestieren. Nix war mit Powerpoint -Präsentation, Frage-Antwort – Spielchen. Stattdessen wurde der versammelten Vattenfalltruppe das Mikro gleich am Anfang aus der Hand genommen, das Kabel des Beamers durchtrennt und ein Transparent auf dem Podium entrollt.

Die Moderation betonte zwar, dass durchaus auch ein kritischer Dialog gewollt sei, jedoch war dazu der Saal unter diesen Umständen nicht bereit. Einzig der – wie sich nachher rausstellte – Sohn des Vattenfall – Hamburg Chefs Schuhbach stand auf und forderte eine „faire Auseinandersetzung“. Da war Daddy aber schon hinter dem Transpi verdeckt und murmelte ins Mikro, er „könne ja auch zu Moorburg was erzählen…“.

Der auch anwesende Blackblock stimmte derweil „eisgekühlter Bommelunder“ an. Die Ini Moorburgtrasse stoppen wies noch mal auf die Konsequenzen aus dem Urteil und den nun angesetzten TAG X hin und Pastor Brandi verteilte Einladungen für das Öffentliche Streitgespräch am 28.1. in der Friedenskirche.

Am Ende gabs dann noch kleinere Diskussionen – u.a. mit Schuhbach Junior (ca. 22), der berichtete, dass auch er gegen das Kohlekraftwerk sei und die Debatte am heimischen Küchentisch vehement geführt werde.

Ach ja, und dann rettete sich der gastgebende Betreiber der Location noch in eine Abstellkammer, nachdem er von der Galerie aus fleißig fotografiert hatte und nunmehr seine „Beute“ retten wollte. Er wurde jedoch von der auch anwesenden Polizei dann irgendwie gesichert.