viele der ehemaligen bewohner sind schon sanft stadtentwickelt worden, sowohl in ottensen, als auch in der schanze im karoviertel, in st. georg, in st. pauli. in wilhelmsburg fängt es gerade an.
der nachteil bei der sozialen erhaltungsverordnung ist ja, dass sie erst nach abgeschlossener sanierung eines gebietes eintritt. und auch die erhebungen der bewohnderschaftszusammensetzungen erst danach geschehen. die größte verdrängung findet aber, erfahrungsgemäß, im gesteuerten prozess der aufwertung statt. insofern ist die verordnung ein schönes mittel, setzt aber viel zu spät an.
NDR Online – Nachrichten – Hamburg- Senat kämpft gegen Verdrängung Ärmerer aus der City
Die Hamburger Stadtentwicklungsbehörde kämpft gegen die „explodierenden“ Mieten in Szene-Vierteln und die Verdrängung ärmerer Menschen aus der Innenstadt. Zudem sollen schnell neue Wohnungen geschaffen werden, wie NDR 90,3 am Freitag berichtete. Als erstes soll in St. Georg die Luxussanierung und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen gestoppt werden. Bereits im Frühjahr tritt eine entsprechende Sperre in Kraft. Insgesamt wird die Umsetzung der neuen sogenannten sozialen Erhaltungsverordnung dem Bericht zufolge allerdings noch ein Jahr brauchen. Die erste Voruntersuchung dazu sei abgeschlossen, sagte Hamburgs grüne Umweltsenatorin Anja Hajduk.