Christiania (Kopenhagen): Massenfestnahmen und teilweise Räumung durch die Polizei

Die Polizei drang gestern in den selbstverwalteten Stadtteil Christiania in Kopenhagen ein und nahmen ca. 200 Personen fest – nach dem gleichen Muster wie bei der Demonstration am Samstag. Als Anlass genügten den Polizisten offensichtlich brennende Barrikaden vor Christianias Toren. Berichten zufolge war die gestrige Massenfestnahme begleitet von Räumungen verschiedener Häuser (teilweise wird von „Durchkämmen“gesprochen, teilweise von „Durchsuchungen“ – es möge gerne ergänzt werden von informierteren Menschen) und dem massiven Einsatz von Tränengas.

„Christiania sieht aus wie ein Schlachtfeld – alles voller Scherben, glühenden Barrikadenresten, Löschschaum und gepanzerter Polizisten…“ erzählte ein Pressevertreter, der gerade durch die Polizeisperren zurückkehrte.

Auf dem Video sind die Festnahmen zu sehen sowie ein kurzer Augenzeugenbericht zu verfolgen:


1 Antwort auf „Christiania (Kopenhagen): Massenfestnahmen und teilweise Räumung durch die Polizei“


  1. 1 kopenhagen in my heart 16. Dezember 2009 um 5:06 Uhr

    bullen müssen halt ihre arbeit rechtfertigen und staat hat bestimmt nichts dagegen denn der brauch ja diese

    rechtsstaatlichkeit sichern ist super, aber kann mir jemand ein land sagebn in dem die bullen dieses wirklich tun, und wenn, kann man das ja mal als beispiel anführen

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