Stadt Hamburg wechselt ein – Hanzevast geht raus

Gängeviertel: Hanzevast wird ausgezahlt und lässt sich auf einen Auflösungsvertrag ein. Die Planerin des zukünftigen Gängeviertels ist somit (auch) die Stadt. Die Pressestelle des Senats gibt in der heutigen Meldung einen Vorgeschmack auf das nächste Jahr, dem man einen Beigeschmack andichten könnte:

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk: „Jetzt haben wir die Möglichkeit,
ein neues Konzept für das Gängeviertel zu verwirklichen. Unter
Berücksichtigung der Kriterien Stadtentwicklung, Denkmalschutz,
Künstlernutzung und Wirtschaftlichkeit wollen wir eine tragfähige Lösung für
das Gängeviertel finden.“
Senatorin Prof. Dr. Karin v. Welck: „Selbstverständlich werden wir bei den
weiteren Planungen die Vorstellungen der Künstler einbeziehen. Unser Ziel
ist es, das Gängeviertel zu einem lebendigen, kreativen innerstädtischen
Quartier weiterzuentwickeln.“

Und zum Abschluss der Pressemeldung:

Um die Gebäudesubstanz im Gängeviertel zu sichern, wird die Finanzbehörde
nun sofort veranlassen, dass die Häuser winterfest gemacht werden.

Das klingt einerseits schlüssig und ist sicherlich substanzschonend, andererseits ist bei dieser Formulierung vermutlich davon auszugehen, dass die aktuellen Nutzer_innen sich ein Winterquartier jenseits des Gängeviertels suchen müssen. Will man das?