und bitte: habt die künstler ganz ganz lieb, irgendwann bringen sie auch geld.
gibt es eigentlich argumentationen jenseits dessen? am liebsten würde ich mich jetzt hinsetzen und wirtschaftsklassiker lesen so wie „wealth of nations“ von adam smith, selbst da in der bibel der konservativen volkswirtschaft, geht es ja auch nicht um den wohlstand des geldes, sondern der menschen. den schließlich ist doch geld nur ein Ausdruck menschlicher Beziehungen und nicht der Sinn von menschlichen Beziehungen. Kann das mal jemand ein paar Leuten erzählen, bitte?
Streit um das Gängeviertel – „Hamburg soll das Gängeviertel fünf Jahre sich selbst überlassen“ – Kommunales – Hamburg – Hamburger Abendblatt
Ja. Wenn man an Stadt und Kultur, an Kunst und Stadtentwicklung denkt, dann fragt man sich ja auch: Was sieht man in zehn Jahren im Gängeviertel? Im Moment riecht das ja mehr nach der Kopenhagener Künstler-Kolonie Christiania, aber in zehn Jahren kann das ganz anders sein. Dann ist das hier vielleicht ein touristisch attraktiver Kunst- und Kulturtempel. Und davon würde die Stadt ja auch profitieren. Außerdem sind wir alle auch in unseren Städten Touristen. Stadt ist dann urban, wenn ich mit dem anderen konfrontiert bin. Und deshalb braucht eine Stadt wie Hamburg auch Orte, an denen andere Bilder als die Mainstream-Kultur produziert werden. Was hier passiert, ist für Hamburg in mehrfacher Hinsicht eine große Chance!