Unternehmensbroschüre Steg

Die Unternehmensbroschüre der privatisierten Stadtentwicklungsgesellschaft Steg ist im Netz einsehbar. Da tönt es direkt auf der ersten Seite so:

„Und nicht zuletzt gilt es, innovative Ideen und Projekte voranzutreiben und zu realisieren. Beispiele
sind Zentren für Existenzgründer und junge Unternehmen, nachhaltige Entwicklungskonzepte für Stadtteile oder ganze Städte, die Organisation komplexer Beteiligungsprozesse oder der Einsatz neuer Technologien im Bauwesen
(Passivhäuser und energetische Sanierung).

Nichts ist zu lesen von Nachbarschaften, sozialer Gerechtigkeit, Fairness, Umverteilung. Man findet sie nicht die Arbeitslosen, finanziell wenig Kapital habenden. Kein Wort über Alte, Bewegungseingeschränkte oder Menschen mit Sprachschwierigkeiten. In dieser Broschüre entwirft die Steg das Bild der unternehmerischen Stadt, ja des Unternehmens Stadt und nicht das einer Stadt, die für alle da ist. Da passt das Bild von der Schulterblattpiazza, das in der Broschüre fast eine Seite einnimmt, doch ganz hervorragend zur Illustration einer Stadt in der wir nicht wohnen wollen. (Achtung Small Brain Drain Possible)