RindermarkthallenaktivistInnen erzielten einen großen Erfolg

Seit über einem Jahr streiten die AktivistInnen aus den umliegenden Vierteln mit dem Bezirk Mitte um die zukünftige Nutzung des Geländes der alten Rindemarkthalle an der Feldstraße in Hamburg. Wollte der Bezirk dort eine Music-Hall und eine Markthalle einrichten so wollte die AnwohnerInnen selber mitentscheiden, ob sie noch mehr Eventlocations in der Gegend brauchen und wie die Stadt sich ihrer Meinung nach entwickeln sollte. Nun ist die Music-Hall gekippt und die Nahversorgung wird durch mehre Supermärkte auf dem Gelände gesichert. Das ist ein riesiger Schritt nach vorne für die Initiative. Denn immerhin wurde so verhindert, dass über die Köpfe der BürgerInnen hinweg darüber entschieden wurde, was für sie das beste sei. Nun gilt es aber weiterhin noch, den Planungsprozess den die Initiative „Die Leute Real“, Teil des Recht-auf-Stadt-Netzwerks, initiiert haben ernst zu nehmen und Raum für Idee aus der Nachbarschaft auf dem riesigen Arreal zu schaffen. Wir sind da immer noch für ein Weizenfeld. Nach der erfolgreichen Aneignung des Gängeviertels und der Ersetzung des Höchstgebotsverfahrens durch das Bestgebotsverfahren bei der Grundstückvergabe, zeichnet sich hier nun ein weiterer großer Erfolg des Recht-auf-Stadt-Zusammenhangs ab.