oder versteckt sich hinter meldung des abenblatts, dass der kunstverein sich nicht mehr in die lage versetzt sieht miete, gehälter und austellungen zu finanzieren, eine gelungene aktion mit dem zweck darauf hinzuweisen wie unwichtig die kultur und bildung den städtischen politiken geworden ist. wenn es letzters ist dann: respekt kunstverein. wenn ersters dann macht uns die nachricht sauer.
um mal aus dem persönlichen nähkästchen zu plaudern: dass die nächste kleine bücherhalle eine halbe stunde zufuss von unserem wohnort ist finden wir schlimm und trauern immer noch der am großneumarkt und der in der trommelstraße und der in eppendorf nach. auf der einen seite soll bildung in zeiten der dienstleistungs- und kreativökonomien die städtische ressource der zukunft sein, natürlich neben der hafenindustrie, und auf der anderen seite wird an den gut eingeführten städtischen bildungsinstitutionen wie hochschulen, schule, kunsthäusern, museen,theatern, schwimmbädern und bücherhallen gespart ohne ende.
wir finden: nieder mit den leuchttürmen hoch mit strand.