kein hebebrandquartier

langsam fällt einem das wort „quartier“ gehörig auf die nerven. heißen vier große strassen und eine grünfläche in der mitte mal „quartier“ kann man davon ausgehen, dass sie bald „sanft“ mit staatsgewalt und geldmacht entwickelt werden und „wie zufällig“ die dort vorher wohnenden keinen platz mehr im neuen „lebendigen quartier“ haben. gerne wird bei diesem prozess noch nachgetreten in dem kritikerInnen dann als die „wirklich konservativen“ dargestellt werden die mit „angst vor veränderung“ tolle prozesse verhindern wollen.
so soll es nun auch in barmbek geschehen. dort sollen ein bauwagenplatz, mehrere kleingartenanlagen und zwei flüchtlingsheime einem „neuen quartier“ weichen.
wir sind dagegen. wir sind für eine stadt für alle und wir fühlen uns nicht konservativ, wir finden unsoziale stadtpolitik altbacken und schimmelig.