hamburg heteronormativ?

liebes lesendes, in diesem jahr ist uns zum ersten mal seit langer zeit mehrfach von übergriffen auf lesben erzählt worden. das deckt sich mit unseren eindrücken einer zunehmend heteronormativ- formatierten öffentlichen umgebung: bitte zählt mal alleine optisch die langhaarigen „frauen“ und kurzhaarigen „männer“ bei einem gang durch pauli oder schanze.
heute nun erreichte uns per mail eine erzählung die uns dazu veranlasst jetzt mal die frage in die geneigte öffentlichkeit zu werfen: habt ihr in der letzten zeit ähnliche geschichten gehört? oder auch die frage: verändert sich da gerade etwas zum negativen, oder war das schon immer so? oder die frage: tut man da mal was gegen und wenn ja, dann was.
aber nun zur erzählung: zwei freundinnen standen vor dem s-bahnhof sternschanze und sind mit einer bierflasche beworfen worden. beide haben als grund ihre möglicherweise sichtbare homosexualität empfunden.
uns geht es tatsächlich auch so, dass es ein gefühl von veränderten blickregimen und manchmal agrressiver stimmung in der stadt gibt, so dass die entscheidung zunehmend häufiger gegen eine sichtbarmachung homosexueller idenität im stadtraum gefällt wird, sprich, lieber abends im dunkeln an der feldstraße nicht händchen halten. wie ist das bei euch?
bitte kommentiert in scharen.


1 Antwort auf „hamburg heteronormativ?“


  1. 1 zelda 08. September 2010 um 16:02 Uhr

    Krass. Mir ist sowas noch nicht aufgefallen, auch wenn die Stimmung sicherlich nirgendwo in Hamburg „homofreundlich“ ist.

    Hm, erschreckend.

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