da möchte man doch feind der kunst werden, so sehr stellen sich mir beim lesen die zehennägel hoch.
ehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Kunst,
Wie können die Entwicklung und erfolgreiche Verstetigung von Kunst- und Kreativzentren gelingen und zugleich positive Effekte für Stadtteilentwicklungsprozesse angestoßen werden? Diskutieren Sie mit:
Diskussionsveranstaltung „Räume für die Kunst:
Artscape Toronto zu Gast in den Veringhöfen
Zeit: 15. Juni 2010, 09.00 – 12.00 Uhr
Ort: Veringhöfe Nord, Am Veringhof 23b, 21107 Hamburg*
Zur Förderung des Erfahrungsaustausches Toronto – Hamburg sind Interessierte herzlich eingeladen, die Arbeit der kanadischen Non-Profit Stadtentwicklungsorganisation Artscape (http://www.artscape. ca) kennenzulernen. Zum Auftakt der Veranstaltung wird der Geschäftsführer von Artscape, Tim Jones, das „creative placemaking“ und „creative spacemaking“ seiner Organisation vorstellen und von seinen Erfahrungen mit Multi-Nutzerkonzepten im kreativen und kulturellen Sektor berichten. Neben Strategien für die Schaffung nachhaltiger und erschwinglicher Produktionsräume stehen die Netzwerk- und Organisationsentwicklung mit beteiligten Akteuren im Fokus seiner Ausführungen.
Im Anschluss an den Vortrag von Tim Jones findet eine Podiumsdiskussion mit folgenden Gästen statt:
Tim Jones, Artscape Toronto
Markus Schreiber, Bezirksamtsleiter Hamburg-Mitte (angefragt)
Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg
Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft
Yvonne Fietz, Geschäftsführerin conecco
Künstler der KünstlerCommunity
Im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion stehen die Fragen:
· Welcher Rahmenbedingungen bedarf es, um das „creative space building“ und „placemaking“ auch in Hamburg voranzutreiben? Welche konkreten Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten gibt es von städtischer Seite?
· Was benötigen kreative Praktiker, Entrepreneurs und Organisationen im Hinblick auf Netzwerk-/Community-Entwicklungen?
· Was sind die Indikatoren für „organisationelle Reife“?
· Können oder wollen Künstler und Kulturproduzenten eine aktive Rolle in Stadtentwicklungsprozessen spielen?
Im Anschluss an die Veranstaltung findet die Enthüllung der Projektstele der Veringhöfe statt.
Die Diskussionsveranstaltung „Räume für die Kunst“ ist Teil des Projektes Veringhöfe Nord [KünstlerCommunity], in dem mithilfe der IBA Hamburg nachhaltige künstlerische und kreative Strukturen auf den Elbinseln geschaffen werden sollen. Das Konzept [KünstlerCommunity] von STADTKULTUR HAMBURG e.V. (jetzt: conecco – Management städtischer Kultur)/ STATTBAU Hamburg GmbH wurde als finales Konzept in einem sechsmonatigen Auswahlprozess eines ergebnisoffenen Verfahrens ausgewählt. Die Kooperationspartner verstehen ihr Konzept als Beitrag, im Rahmen der IBA Hamburg innovative Aneignungs- und Beteiligungsprozesse von Kunst und Kultur in Stadtteilentwicklungsprozessen umzusetzen. Die Aneignung ist dabei durchaus wörtlich zu verstehen: die zukünftigen Nutzer organisieren die [KünstlerCommunity] in einer gemeinsam entwickelten Trägerstruktur eigenverantwortlich.
* Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
S-Bahn Linien 3 und 31 von Hamburg Hauptbahnhof oder Hamburg-Harburg bis Haltestelle Veddel oder Haltestelle Wilhelmsburg
Von Veddel mit dem Bus 13 Richtung Kirchdorf Süd, Ausstieg: Mannesallee
Von Wilhelmsburg mit dem Bus 13 Richtung Veddel, Ausstieg: Mannesallee
100 m weiter gegenüber der Mannesallee auf dem Veringplatz durch den Hausdurchgang------------------------------------
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