wie schön, dass immer noch rationalisiert wird:

Stadtmarketing künftig unter einem Dach

Bündelung aller Zuständigkeiten. Holding für städtische Gesellschaften
beschlossen. Umzug der Geschäftsstelle der Metropolregion Hamburg zur
Wirtschaftsbehörde.

Der Senat hat heute beschlossen, die für das Hamburg-Marketing zentralen
städtischen Unternehmen – Hamburg Marketing GmbH (HMG), Hamburg Tourismus
GmbH (HHT) und Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH (HWF)
- in eine gemeinsame Gesellschaftsstruktur zu überführen und gleichzeitig
die Zuständigkeiten für die norddeutsche Kooperation, sowie für das
Marketing, den Tourismus, den Dom und den Hafengeburtstag in der Behörde für
Wirtschaft und Arbeit zu bündeln. Die Geschäftsstelle der Metropolregion
Hamburg, zentrale Organisationseinheit der Regionalkooperation im Hamburger
Umland, zieht aus der Senatskanzlei in Räume der Wirtschaftsbehörde um.

Damit Hamburg als moderne und attraktive Metropolregion wahrgenommen wird,
bedarf es einer positiven Darstellung aller Standortfaktoren durch ein
unverwechselbares Marketing. Dies stützt auch den Ruf als
wirtschaftsfreundliche Stadt mit einem sehr guten Angebot an Beratung,
Betreuung und Förderung zu allen unternehmerischen Fragen. Daher wird die
Tätigkeit der Behörde für Wirtschaft und Arbeit noch stärker als bisher
operativ und strategisch mit dem Marketing und der norddeutschen
Zusammenarbeit zusammengeführt. Ziel ist, das Hamburger Standortmarketing
durch klarere Entscheidungsstrukturen zu stärken, Synergien zu heben und
Aufgaben und Verantwortlichkeiten eindeutiger zu ordnen. Über die Bündelung
dieser Aktivitäten soll das Wirtschaftswachstum und damit die Beschäftigung
in der Stadt und der norddeutschen Region insgesamt gesteigert bzw. erhöht
werden.

Wirtschaftssenator Axel Gedaschko: „Wir brauchen ein einheitliches Bild von
Hamburg, um national und international weiter Punkte zu machen. Die
Marketing-Holding muss hierzu die Interessen aller in der Stadt und der
Region am Hamburg Marketing beteiligten Akteure zusammenführen. Nur dann
können wir im Wettbewerb um Firmen, Fachkräfte und Touristen dauerhaft
bestehen. Die Konzentration der Zuständigkeiten in einer Behörde integriert
Marketing und Tourismus in die Wirtschaftspolitik des Senats und führt die
Kräfte zusammen. Die bessere Vernetzung mit der Geschäftsstelle der
Metropolregion Hamburg bietet zusätzliche Entwicklungspotentiale. Diese
Herausforderung für Hamburg und die Metropolregion nehme ich auch persönlich
gerne an.“

Senatorin Karin v. Welck: „Hamburgs Attraktivität wächst mit jedem Jahr. Das
zeigen zum Beispiel die erfolgreichen Tourismuszahlen. Und das beweist uns
auch die national und international steigende Aufmerksamkeit für unsere
Stadt. Wir haben uns daher entschlossen, diese Attraktivität über eine
zentrale Stadtmarketing-Organisation noch besser in Szene zusetzen, um
Zersplitterungen zu vermeiden. Die Holding bietet dafür die richtige
Struktur im Interesse von Tourismus, Wirtschaft und Kultur.“

Kopf der neuen Gesellschafsstruktur soll eine aus der HMG entwickelte
Holding werden, die sich mehrheitlich im städtischen Eigentum befinden wird.
Schwerpunktaufgaben der Holding werden die strategische Steuerung des
Hamburger Standortmarketings sowie Querschnitts­aufgaben bei Personal, Media
Relations etc. sein. Darüber hinaus wird die Holding zentrale Abstimmungs-
und Steuerungseinheit für alle weiteren Akteure und Projekte in Sachen
Stadtmarketing. Tourismus- bzw. Wirtschaftsstandortmarketing, die sehr
zielgruppenspezifisch und vertriebsorientiert arbeiten, sollen bei den
beiden künftigen Töchtern der Holding bleiben, die im Kern aus den
bestehenden Unternehmen HHT und HWF gebildet werden. Fachbehörde für die
neue Marketing-Holding wird die Behörde für Wirtschaft und Arbeit. Ihr
wurden aus diesem Grund bereit zum 1. Mai 2010 die Zuständigkeiten für
Marketing, Tourismus sowie Volksfeste und Sonderveranstaltungen aus der
Senatskanzlei und der Behörde für Kultur, Sport und Medien übertragen. Die
Umsetzung der neuen Gesellschaftsstruktur ist aufgrund der vielfältigen
unternehmensrechtlich erforderlichen Vorläufe bis zum Anfang kommenden
Jahres geplant.

Rückfragen:

Susanne Frischling

Pressesprecherin der Behörde für Kultur, Sport und Medien

040 – 428 24 207

susanne.frischling@bksm.hamburg.de