Während der Eröffnung des IBA Docks auf der Veddel am 6. Mai durch Ole von Beust, Anja Hayduk und Uli Hellwig hat der AKU (Arbeitskreis Umstrukturierung Wilhelmsburg) mit einem 25-m-Transparent darauf hingewiesen, dass die Bauausstellung auf Kosten der dort lebenden Menschen geht und deren Lebensrealitäten konsequent ignoriert.
Aus der Pressemitteilung:
Tatsächlich spielen die Anliegen, Bedürfnisse und sozialen Rechte der großen Mehrheit der Menschen, die aktuell die Elbinsel bewohnen, in den IBA-Shows eine kaum mehr wahrnehmbare Rolle.
Wie wenig es um die Bedürfnisse und Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner Wilhelmsburgs geht und welche Themen die Planungen bestimmen, zeigt sich auch bei der im Levante-Haus an der Mönkebergstraße präsentierten IBA-Ausstellung „Wie wollen wir wohnen?“, in der Modelle von „Hybrid Houses“ gezeigt werden. „Häuser, die sich ihren Bewohnern und deren sich wandelnden Nutzungswünschen anpassen.“ Dass damit die Bewohnerinnen und Bewohner gemeint sind, die derzeit in wilhelmsburg wohnen, davon kann wohl kaum ausgegangen werden … auch, wenn die Häuser als „preiswert“ angepriesen werden. Die Ausstellung kommt ohne eine einzige Information über Wilhelmsburg aus.