st. pauli music hall gmbH

kiezterror hat sich den mühen unterzogen in der handelskammer im register nachzusehen, ob es tatsächlich eine betreibergesellschaft für die st.pauli music hall gibt und ist fündig geworden. karsten jahnke ist vorne mit dabei und mehr dazu findet sich hier


1 Antwort auf „st. pauli music hall gmbH“


  1. 1 DJ Tüddel 28. April 2010 um 15:33 Uhr

    Ach nee, kiek an, Herr Philip F. Anschutz hängt auch mit drin, dem in Hamburg seit 2007 die noch-‘Color Line Arena‘ gehört. Der hatte ja vor zwei Jahren in Berlin für einigen Unmut gesorgt, als seine Anschutz Entertainment Group (AEG) dort im umstrittenen „Mediaspree“-Gebiet die „O2-World“ errichten ließ und am 10.9.08 schließlich eröffnete.

    Okay, ist eine Nummer größer, mit Platz für 10-15.000 Zuschauer, aber Anstoß erregte dort schließlich auch Herr Anschutz in Person. Unter dem Motto „Weg mit der Scheiß-Halle – keine Profite für Rechtsklerikale“ wandten sich Demo und Blockaden auch dagegen, dass der Multimilliardär Anschutz mit seinen Profiten christlich-fundamentalistische Gruppen in den USA finanziert, die dort gegen Rechte für Schwule und Lesben und gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch mobil machen.

    Nebenbei ging es noch um ein paar Millionen Euro, mit denen der Berliner Senat der AEG die Entscheidung erleichterte, sich in Berlin niederzulassen, sowie um die Tendenz, städtischen Veranstaltungshallen das Wasser abzugraben, während private Investoren der Hof gemacht wurde.

    Hier mal eine kleine Linkliste:

    Aufruf, Berichte und Links bei den Spreepirat_innen
    Diverse Berichte bei der Initiative Abriss Berlin
    Artikel ‚Drei Hallen sind eine zuviel‘ im Berliner MieterEcho

Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.