gängeviertel

die viertlers sind jetzt seit einem halben jahr dabei, das ensemble von 12 häusern mit einem beachtenswerten programm zu bespielen.
seit gestern allerdings drängt es sie auch außerhalb von „recht auf stadt“-paraden nach draußen in den öffentlichen raum.
diskussion
so fand die diskussion zu kreativen freiräumen im u-bahnhof gänsemarkt statt.
und der ebenfalls auf dem programm stehende film wurde oberirdisch auf dem gänsemarkt gezeigt, für alle frostunempfindlichen wesen dieser stadt.
film
da nicht wirklich vorstellbar ist, dass die organisatorInnen freiwillig aus warmen räumen in die kälte ziehen, lohnt es sich wahrscheinlich die nächsten tage aufmerksam das geschehen rund um die innenstadtnahen häuser zu beobachten.

noch eine kleine fussnote zu „recht auf stadt“: der slogan ist geprägt von henri lefebvre, einem französischen marxisten, der seine hauptwerke in den sechzigern und siebzigern des vergangenen jahrhunderts schrieb. bei dem „recht auf stadt“ geht es vor allem um das recht auf die produktionsmittel, also auf die möglichkeit, das eigene leben zu bestimmen und das auch in der wirtschaftlichen formation „stadt“. mehr dazu findet sich allenthalben auf diesem blog.