was ist da denn zwischen sommerinhamburg und keinikeainaltona los?

da wollte ich mir gerade bei sommerinhamburg einen beitrag über die stadtteilversammlung in altona durchlesen und stattdessen erschien folgender disclaimer:

Der Beitrag http://sommer-in-hamburg.de/stadtteilversammlung-masterplan-altona wurde auf Grund von bedauerlichen Missverständnissen gelöscht. Ich wollte niemanden zu nahe treten. ABER:
SOMMER IN HAMBURG distanziert sich hier – entgegen ursprünglich ganz anderer Absichten – ausdrücklich von der Initiative KEIN IKEA IN ALTONA!

da frage ich mich doch, als geneigte leserin des blogs, was die kritik an „kein ikea in altona“ ist. bitte teilt euch mit


6 Antworten auf „was ist da denn zwischen sommerinhamburg und keinikeainaltona los?“


  1. 1 ut 18. Februar 2010 um 21:25 Uhr

    die seite ist noch im google cache, siehe http://bit.ly/cNaO95

    neben der blöd formulierten, aber nicht abwegigen kritik, dass die versammlung hätte besser angekündigt werden können, ist der text einfach übel und wiedersprüchlich formuliert. ich hätte den auch gelöscht ;)

  2. 2 cache macht's möglich 19. Februar 2010 um 1:13 Uhr

    So sieht der gelöschte Artikel aus:

    Stadtteilversammlung – Ikea und der Wahnsinn in Altona
    16. Februar 2010 von Mark Max Henckel
    Frei nach dem Motto “Bloß nichts verraten” lädt die Initiative “Kein Ikea in Altona” oder auch “Wir sind woanders” zu einer Stadtteilversammlung in der Theodor-Haubach-Schule in Altona um den Masterplan den Bezirks vorzustellen und zu diskutieren und sagt keinem Bescheid. Irgendwo hängt dann zufällig ein Plakat, das wahrscheinlich immer dieselben Individuen aufschreckt – nur nicht die Altoaner Bürger. Mir sagt zwar keiner was, ich komme aber trotzdem.

    Am vergangenen Montag, dem 15. Februar 2010, veranstaltete man schon eine Kundgebung und einen Stadtteilspaziergang zu den Themen “Ikea, Moorburgtrasse, Masterplan Altona” auf dem Paul Nevermann Platz. Auch davon erfährt der geneigte Bürger kaum.

    Genau jene Initiative, die den Widerstand gegen Ikea in Altona mit ihrer einseitigen Polemik und ohne die Bürger mit einem alternativen Konzept zu überzeugen, verkackte, bekommt eine zweite Chance. Der Masterplan des Bezirks Altona sieht nämlich tiefgreifende und üble Veränderungen vor, die jeden Bürger, der von den Verantwortlichen in Stadt und Politik nie gefragt wurde, etwas angehen. Ikea ist nur der Anfang und es gilt Schlimmeres zu verhindern.

    Worum es geht und warum es jeden Bürger in Altona angeht, erklärt das Flugblatt der genannten Veranstaltungen:
    PDF An Alle!

    Stadtteilversammlung zur Planung im Masterplangebiet von Altona Nord und Altona Altstadt mit
    Informationen und Diskussion. Pausenhalle/Theodor Haubach Schule, Haubachstraße 55, um 18.00 Uhr
    http://209.85.135.132/search?q=cache:FTDO5XNGtJAJ:sommer-in-hamburg.de/stadtteilversammlung-masterplan-altona+http://sommer-in-hamburg.de/stadtteilversammlung-masterplan-altona&cd=3&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a

  3. 3 Kora 19. Februar 2010 um 13:03 Uhr

    Da handelt sich da wohl um die persönliche Betroffenheit eines Einzelperson. Ich war auf der Veranstaltung und die war mit ca. 200 Menschen außerordentlich gut besucht. Ich habe zumindest aus 3 verschiedenen Quellen davon erfahren. Ist halt auch immer ne Frage ob man was mitbekommen will. Egal. Die Haltung, wenn man bemerkt dass Informationen über wichtige Veranstaltungen zu wenig Öffentlichkeit erfahren, sollte doch eher sein, dafür zu sorgen dass sie es tun. Schade drum.

  4. 4 Kommentar 19. Februar 2010 um 20:58 Uhr

    „Stadtteilversammlungen der neuen Art“ – als Gegenpol zu den Bezirksversammlungen müssen sich eben erst etablieren und es ist nicht verwunderlich, dass sie (noch) nicht großartig in den Printmedien, Radio und TV angekündigt werden.

    Eine Kundgebung plus Stadtteilspaziergang, veranstaltet von der Initiative „Kein Ikea in Altona“ wurde zumindest von der taz am 14.02.2010 angekündigt. –
    http://www.taz.de/1/nord/hamburg/artikel/1/die-letzten-tage-der-kunst/

    (Pressearbeit wurde also wohl geleistet, aber dies ist noch lange keine Garantie dafür, dass die Journalisten die Informationen auch verarbeiten und nach draussen multiplizieren).

    Dass (hier name von der administration entfernt, um nicht zu dissen) nun seinen Artikel „Ikea und der Wahnsinn in Altona“ einfach vom Netz genommen hat, zeugt von natürlich von Unprofessionalität. Besser wäre es gewesen, wenn er seinen Artikel kommentiert überarbeitet hätte. Anlaß wäre gegeben, er hätte ja von der Stadtteilversammlung schreiben können.

    Aber wer ist schon perfect? – Selbst Ole B. ließ heute mal wieder flapsig über die Medien verbreiten: „shit happens“ und lässt nun auf Druck einiger Medienvertreter und der Harley-Lobby die Knatter-Days doch in Hamburg zu. http://www1.ndr.de/nachrichten/hamburg/schwarzgruen118.html

  5. 5 Mark vom Hamburger Sommer 20. Februar 2010 um 14:44 Uhr

    Scheiß GOOGLE-Cache. Die Löschung dieses Artikels aus demselben ist jedoch schon beantragt.

    Nun, ich habe mit der Löschung vielleicht etwas überreagiert, hatte einen schlechten Gutenmorgen. Insgesamt hat es vier ernüchterne Kommentare gegeben, die mich in ihrer Heftigkeit überrascht hatten – ein Kommentar aber zu einem anderen Artikel.

    Als sich dann noch jemand von meinem kleinen zynischen und sarkastischen Beitrag persönlich gekränkt fühlte, hat es mir gereicht.

    Komplettes Missverständnis. Ich habe nicht das Engagement und die Motivationen der einzelnen Mitarbeiter der Initiative kritisiert, wohl aber deren Öffentlichkeitsarbeit und die INHALTE der Plakate (Hafencity beleben – Ikea auf die Elbphilharmonie).

    Bei diesem Schlamassel ist mir nun aber bewusst geworden, dass es nicht meine Baustelle ist und ich damit nichts mehr zu tun haben möchte.

    Ich bin jedenfalls fest davon überzeugt, dass die Initiative KEINE IKEA IN ALTONA gescheitert ist. Sie – und die Bezirks-Fraktion der LINKEN – muss es mit verantworten, dass der Bürgerentscheid gefallen ist, wie er gefallen ist.

    Ich kann den Hass gegen das Unternehmen IKEA und gegen die HafenCity und die Elbphilharmonie nicht nachvollziehen und auch nicht mit tragen. Aus meiner Sicht, hat das eine nichts mit dem anderen zu tun.

    Die Initiative erreicht, wie ich finde, nicht die Menschen in Altona oder sagen wir besser, nur gewisse Schichten in diesem Teil der Stadt. Dies wird die Wende nicht bringen.

    Ich kann auch so sagen:
    Den Widerstand aus dem Gängeviertel fand ich wesentlich kreativer und effektiver, charmanter und unideologischen (zumindest nach außen) als den in Altona.

    Vermutlich aber ist das alles nicht mein Thema. Deshalb klinke ich mich aus dieser „Recht auf Stadt“-Sache aus. Das ist mir alles zu dubios …

  6. 6 maus 22. Februar 2010 um 17:00 Uhr

    lieber mark, ich verstehe nicht so recht, wie kein-ikea-in-altona und recht auf stadt für dich zusammenhängen. bei der recht auf stadt parade haben doch 120 gruppen unterschrieben und kiia war nur eine davon. ich war auf ein paar recht auf stadt treffen und hatte dort nicht das gefühl, dass kiia tonangebend war. vielmehr ist es doch eine recht bunte gruppe, die sich dort trifft und gemeinsam versucht überhaupt erst raus zu finden, was für ein recht auf was für eine stadt man denn so haben will. insofern finde ich es schade, das ganze für einen teil verantwortlich zu machen. sicher setzt sich die dynamik aus vielen kleinen teilen zusammen, aber nicht jeder teil trägt das gesamte komplett in sich so wenig wie das gesamte m.E. nach die pflicht hat, komplett die identität jedes der kleinen teile zu repräsentatieren.
    schöne grüße
    für ein besseres leben, wie auch immer das geht
    maus

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