Die IBA ist im Zeitplan

Die IBA ist im Zeitplan
Dazu der Geschäftführer: „Das Jahr 2010 wird durch eine Vielzahl von Grundsteinlegungen und Veranstaltungen geprägt sein.“ Genug Anlässe um Kritik an Stadtplanung an die Ohren der Planer heranzutragen wird es also in diesem Jahr geben. Und das ist wirklich notwendig denn:

Der „Sprung über die Elbe“ gehe damit in die Umsetzungsphase, betonte Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk (GAL). Sowohl zeitlich als auch finanziell befinden sich die Projekte nach ihren Worten weitgehend im Plan. „Wir kommen jetzt in die Phase, in der wir den Bleistift zur Seite legen und den Spaten in die Hand nehmen“, sagte die Senatorin.

Und dieser Spaten wird nicht etwa für all die Menschen geführt, die in Hamburg ein schlechtes Leben haben, weil die Stadt mit ihren Mieten und Grundstückspreisen so teuer ist, dass selbst die Brötchen teuerer sind als in Berlin oder Köln, nein mit diesem Spaten werden neue tolle Eigentumswohnungen und Büros gebaut und natürlich dürfen auch ein paar Kreative mit an Bord, damit es schon bunt und auch ein bisschen abenteuerlich wird. Das ganze ist allerdings nicht umsonst sondern:

Die Kosten für die IBA Hamburg liegen derzeit bei geschätzten 90,2 Millionen Euro. Für die Gartenschau unter dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“ wurden insgesamt 77,65 Millionen Euro veranschlagt. Ziel aller Vorhaben sei es, Wilhelmsburg als Stadtteil aufzuwerten, sagte Hajduk. Es werde flankierende Maßnahmen wie die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße und die Öffnung des Zollzauns am Spreehafen geben. Dadurch werde die Lebensqualität auf den Elbinseln deutlich gesteigert.

nunja.