Masterplan Altona – Stadtteilversammlung

Mehr als 100 Leute waren heute abend bei der Stadtteilversammlung in der Schule Haubachstraße, um Informationen und Zusammenhänge über den Masterplan Altona zu hören und zu diskutieren. Der Abend schien mir bis zu dem zeitpunkt, zu dem ich den Saal verließ, eine ziemlich großartige (vielleicht kann man es so nennen: Auftakt-)Veranstaltung für eine weitere Altona-Vernetzung zu sein: Nicht nur ,dass die OrganisatorInnen des Abends denkbar gut transparent und strukturiert waren (woher sie kommen, in welchen Gremien sie sitzen, wer die Schlüsselmacht für den Abend hat, dass an reservierten Kneipentischen um die Ecke unvollendete Diskussionen fortgeführt werden können, Zettel auf jedem Stuhl, auf denen jedeR seine/ihre Vernetzungs- und Informationswünsche eintragen konnte …) – außerdem die nicht unwichtige Frage, ob Presseleute und ob Politiker anwesend seien – das schien für den Fortlauf des Abends einiges zu vereinfachen, als sich der anwesende SPD-Bezirksabgeordnete (so ich mich erinnere) beim Thema „Planung des Beteiligungsverfahren zur Planung des Masterplangebiets“ zu Wort meldete, um zu verkünden, dass den Abend über laufend Falschinformationen verbreitet würden…
Neben einer knappen Einleitung zum Unternehmen Hamburg“ und den konkreten Folgen gab es einen Einblick in „Was ist ein Masterplan“ und „was ist der Masterplan Altona“. Im Anschluss daran gab es knackige Worte über den Stand der Dinge und mögliche Folgen zur Verlegung des Altonaer Bahnhofs, der Moorburgtrasse, der Altonaer Bergstraße, der Perlenketten-Weiterbebauung (von den dort genannten verschiedenen Hochhäuern wie u.a. dem „Kristall“, die teilweise schon aus dem Boden sprießen)…
Der Masterplan Altona ist ein viel kleineres Gebiet als ich es angenommen hatte: Es ist (vorrangig) die noch nicht durchsanierte und noch „unzureichend“ aufgewertete Lücke zwischen St. Pauli, Sternschanze und Ottensen.

Der zweite Teil des Abends muss evtl von jemandem kommentiert werden, der oder die dann noch dabei war – ich war’s nicht, bin aber neugierig, wie es weiterging und wie es weitergeht.

Mich würde auch interessieren, aus welchen Ecken diejenigen kamen, die an diesem Abend dabei waren. Möglich ist’s vielleicht: Auf der Rückseite der verteilten Zettel war ein Teilstadtplan Hamburgs abgedruckt – mit der Bitte, anzukreuzen, wo man selber wohnt, bevor man den Zettel abgibt.


3 Antworten auf „Masterplan Altona – Stadtteilversammlung“


  1. 1 Mark von Hamburg 18. Februar 2010 um 10:20 Uhr

    Schade, ich habe die Veranstaltung leider verpasst, weil ich zu spät davon erfuhr. Bin gespannt, wer dieser Tage was darüber schreibt.

  2. 2 Julian 18. Februar 2010 um 13:16 Uhr

    Sehr gut, dass die Altona-Themen zusammengebunden werden! Auf nexthamburg.de startet demnächst ein Themenraum „Altona“, auf dem online diskutiert werden kann – nur als Hinweis.

  3. 3 maus 19. Februar 2010 um 12:38 Uhr

    weiss nicht, ob ich nexthamburg so die plattform finde, da kann zwar mit viel spass und energie auf der seite rumgeklickt werden, aber letztendlich erscheint sie mir von layout und ansprache wie ein umsonstideenpool für stadtplaner. also eine marktforschung, die ohne solche instrumente unsummen verschlucken würde. ich würde dann lieber in ein klassisches marktforschungsinstitut gehen und geld für meine ideen und einschätzungen bekommen. noch viel lieber aber möchte ich sie auf der strasse gemeisam mit anderen umsetzen. in diesem sinne: bitte mehr stadtteilversammlungen

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