stadtnachrichten mittwoch 10.2

in griechenland wird gegen die sparpläne der regiergung massiv gestreikt°°°

ikea-mitarbeiter besetzen die pariser zentrale um auf ihre schlechten arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen°°° wie der innere-sicherheits-diskurs das öffentliche leben prägt wird am beispiel einer neuen französischen gesetzesvorlage in der telepolis diskutiert°°

nachdem in moskau schon wieder eine gay-pride-parade verboten wurde, scheint sich in st-petersburg die möglichkeit aufzutun, dass dort eine losziehen könnte°°°

mehr über die veränderungen von vancouver durch die olympischen spiele erfährt sich heute im tagesspiegel. die kritischen stimmen gegen das spektakel könnte ein bisschen stärker beschrieben sein, aber sonst ist der artikel recht informativ. vor allem das städtische angestellte weniger lächeln sollen, damit sie nicht nicht für voll genommen werden, hat mich beeindruckt.°°°

züricher hotelies bekommen die auswirkungen der wirtschaftskrise zu spüren.°°° die stadtpolizeit möchte sich nicht noch mal so überrumpeln lassen wie von der „reclaim the streets“-aktion am samstag und strukturiert ihre einsatzkräfte neu°°°

der höchste schiedsrichter der bundesrepublik, das bundesverfassungsgericht, hat entschieden, dass die regelsätze für den algII-bezug zu falsch berechnet sind. wie sehr, sagen die richter nicht, was passieren soll auch nicht. da alle parteien das urteil super finden, kann sich meines erachtens nichts positives für algII-bezieher tun. dafür ist der konsens derjenigen, die das elend zu verantworten zu haben zu groß. eine indiz zur stützung meiner these ist folgender artikel und auch dieser°°°

in brandenburg soll die vergabe öffentlicher aufträge an die einhaltung von mindestlöhnen gebunden werden°°°

die berliner wohnungsbaugesellschaft howoge bleibt skandalgeschüttelt. diesmal geht es darum, dass sie für ein stadion kaum was zahlen mussten°°° im bezirk tiergarten wurden am wochenende einige scheiben einer sicherheitsfirma kaputtgeschlagen, da diese beim polizeikongress als sponsor vertreten war°°°

°°°°morgen wird noch mal über die studie „kreative millieus und offene räume in hamburg“ diskutiert, das ganze findet im museum für hamburgische geschichte statt und kostet idiotischerweise 4 euro eintritt.°°°zur gestrigen levitation des empire riverside hotels gibt es heute in der mopo einen artikel°°°