in spanien liegt die arbeitslosenquote bei 20%°°°
über die häuserpreise in china kann man sich in der heutigen financial times informieren. vorweg: die steigen rasch°°°
in wien soll eine straße fußgängerzone werden, um mehr konsumenten zu locken. wenn ich mich recht erinner, war die argumentation früher ein bisschen anders, da ging es immer so, dass die konsumenten ja mit dem auto kommen, wegen der einkäufe und deswegen die fußgängerzone wirtschaftliche nachteile darstellen. °°°
über stadtplanung als gesellschaftspolitik schreibt walter siebel im eurozine.°°°
in berlin und sachsen wurden linke orte durchsucht um plakate gegen den naziaufmarsch in dresden zu beschlagnahmen.°°°
wenn kommunen in der bundesrepublik anfangen zu sparen, dann kommen da nicht nur niedrigere schwimmbadtemperaturen sondern manchmal auch bellende städtische angestellte bei raus. das ist ein bisschen lustig, dramatisch wird es, wenn wie in dem artikel beschrieben, die städte auch bei sozial-schlechtergestellten den handlungsspielraum immer stärker verringern. so sollen zum beispiel in köln, bisher in „zu großen“ wohnungen geduldete hartzIV-empfänger nun umziehen müssen. °°°
in köln wurde ein vermieter wegen rassistischer wohnungsvergabepraxis zu einer geldstrafe verurteilt.°°°
in berlin sollen mit hilfe von bildung stadtviertel nun nachhaltig entwickelt werden.°°° wegen links zu linken kampagnen auf der projektträgerwebseite von „inwole“, wurde dem Projekthaus Potsdam-Babelsberg der etat eigenfroren.°°°
°°°nachdem hamburgs von beust gegen bürgerinitiativen wetterte greift nun auch die taz das thema auf und diskutiert sinn und unsinn der bürgermitbestimmung das von beust in dem artikel eine „kritische stimme“ genannt wird, scheint mir doch etwas zu hoch gegriffen. vielmehr muss er wohl gerade einsehen wieviele menschen mit der top-down politik wirklich unzufrieden sind°°°was macht eigentlich das gängeviertel, fragte ich mich vorhin müssig und fand prompt im ersten artikel des tages einen verweis: es nimmt die politik der stadt voraus, in dem es die petrischale für die „kreativen milieus“ erhält und dem senat einen guten grund gegeben hat, das laborglas nicht zu zerschlagen. soweit die analyse der taz zum gutachten „kreative Milieus und offene räume“ das dienstag vorgestellt wurde. ansonsten gibt es viel programm dort und es ist immer noch besetzt. da kann man gratulieren°°°