stadtnachrichten dienstag 12.1.2010

die situation in den banlieus hat sich für die jugendlichen seit den hochzeiten der brennenden autos, leider immer noch nicht verbessert. °°°

in irland muss man jetzt für gotteslästerungen bezahlen. holy shit. das wird aber kräftig in den alltag eingreifen. da auch musiker auf der liste der blasphemiker stehen stellt sich die frage, ob lieder wie „sympathy to the devil“ dann überhaupt im öffentlichen raum abgespielt werden dürfen. °°°

von der bremer politik in zeiten der finanzkrise handelt ein taz-artikel°°°

in freiburg gingen 250 leute für den erhalt eines bauwagenplatzes auf die straßen°°°

in österreich sollen migranten jetzt in lagern, oh tschuldigung ‚aufnahmezentren‘, gesammelt werden, in denen ihnen kein rechtsbeistand gewährt wird und sie keinen besuch von verwandten bekommen dürfen°°°

seit 60 jahren gibt es in düsseldorf das architketurbüro rkw, die innerhalb dieses zeitraums viel vom gesicht der stadt geprägt haben.°°° wo die reichsten düsseldorfer wohnen, erfährt man hier°°°

in berlin mitte tragen viele straßen frauennamen°°° in jena hingegen wurde der karl-marx-platz umbenannt in den namen eines reformpädagogen, peter petersen, der sich antisemitscher äußerungen nicht enthielt°°°es wird kein kostenloses w-lan in der berlin innenstadt geben°°°französische künstler zieht es genau wie hamburger künstler auch, nach berlin. da gibt es einfach billige mieten, immer noch angenehm viel leerstand, der anders als in hamburger genutzt werden darf und viele leute die sich mit wenig geld durchschlagen können, ohne wie in hamburg so üblich wegen finanzmisere komplett die partizipationsmöglichkeiten zu verlieren. °°°
das insolvente kongresszentrum in bonn hat bis jetzt acht interessierte investoren gefunden°°°der soziologenblog spricht heute über friedrichshain.°°°

das aol büro auf st.pauli macht zu, das bringt dann vielleicht weniger gentrifizierung, aber auch mehr armut.°°° der koalitionsausschuss trifft sich geheim um über die schulreform zu sprechen. bauausschüsse treffen sich auch immer geheim. da scheinen der wunsch nach einem unbeobachtete austausch der politiker über themen und die idee der partizipation doch kräftig zu beissen. es ist auch fraglich, warum ein bauausschuss, wenn er entscheidungen fällt, dies ohne öffentlichkeit tut, wo die entscheidungen die öffentlichkeit doch so unmittelbar betreffen, wie sie das bei der schulreform tun werden. °°° hamburger fahrradfahrer sind genervt und tun dies kund°°° die mopo schreibt über fröhliche und kälteresistente arbeitslose. bei dem artikel bekommt man das gefühl, das der kampf um sozialwohnungen eigentlich unnütz ist, es lebt sich ja so abenteur-romantisch bei 10 grad unter null ohne heizung°°° ob der lohseplatz in der hafencity zu einem gedenkort wird oder nicht bespricht ein artikel in der taz°°°die harley-days werden in hamburg nicht mehr stattfinden.°°°