sei aktiv gegen mieterhöhungen bei der saga

Wenige Tage nach der Veröffentlichung des neuen Hamburger Mietenspiegels im November 2009 hat die SAGA massiv Mieterhöhungen verschickt. Im Vorfeld der Parade „Recht auf Stadt“ vom 18.12.2009 hat die AG-Mieten im Recht-auf-Stadt-Bündnis einen offenen Brief an Anja Hajduk geschrieben, in dem wir sie dazu aufgefordert haben, dafür zu sorgen, dass die Mieterhöhungen bei SAGA-Wohnungen sofort zurückgenommen werden. Wir halten es für wichtig, zum Thema Mieten in Hamburg mehr Druck aufzubauen. Dafür wollen wir zum einen das Thema SAGA-Mieterhöhungen Ende Januar noch mal in die Presse bringen. Zum anderen wollen wir zu einer Veranstaltung zum Thema Mieterhöhungen Anfang Februar einladen.

Als nächster konkreter Schritt ist eine Pressekonferenz angestrebt, bei der SAGA-MieterInnen, die gerade Mieterhöhungen bekommen haben erklären, dass sie mit der derzeitigen SAGA-Mietpolitik nicht einverstanden sind, vielleicht sogar der Mieterhöhung nicht zustimmen. Dafür brauchen wir mindestens 10 Leute aus dem Gesamtbereich Hamburgs, die sich einen gemeinsamen Pressetermin vorstellen können. Ein Termin dafür steht noch nicht ganz fest, soll aber möglichst noch Ende Januar stattfinden.

Für alle, die sich vorstellen können, bei einer Pressekonferenz dabei zu sein, findet am Dienstag, 19.01. um 19:30 ein im Centro Sociale ein Vorbereitungsfreffen statt.

Wenn Ihr Interesse oder Nachfragen habt, meldet Euch bitte unter: mieterhoehung@nadir.org

Leitet diese Mail gerne über andere Verteiler weiter.

Viele Grüße
AG-Mieten

Vortreffen zur Pressekonferenz gegen SAGA-Mieterhöhungen:

Dienstag, 19.01. um 19:30 h
im Centro Sociale
Sternstraße 2
20357 Hamburg
www.centrosociale.de


4 Antworten auf „sei aktiv gegen mieterhöhungen bei der saga“


  1. 1 syna 18. Januar 2010 um 23:51 Uhr

    Fast alle SAGA Mieter in Altona Nord haben im November so ein Schreiben bekommen und werden von der SAGA aufgefordert, bis 1.2.2010 der Mieterhöhung zuzustimmen.

    Leider ist die Rechtsprechung offenbar so, dass es rechtens ist, eine Mieterhöhung gemäß Mietspiegel einzufordern. Die SAGA hält sich dabei sklavisch an den Mietspiegel.

    Was mich trotzdem ärgert, sind zwei Punkte:

    1. Es ist seitens der SAGA eine einseitige Vertragsänderung. Könnte man denn dann als Mieter auch einfach einseitige Vertragsänderungen dahingehend durchführen, dass man da mal die Miete runtersetzt – etwa wenn sich die Wohnumgebung verschlechtert – z.B. durch mehr Autoverkehr? Gibt es hier eine
    „Waffengleichheit“?

    2. Das ganze ist ein sich selbsterhöhendes System: Wenn wir der Mieterhöhung zustimmen, dann wird der nächste Mietenspiegel natürlich um so höher ausfallen, und die nächste Miete dann auch wieder um so höher. Das ganze ist dann eine endlose Spirale nach oben. Das ist schlicht inakzeptabel!

  2. 2 dorsch 29. Januar 2010 um 11:09 Uhr

    @ syna
    deswegen isses ja so wichtig, dass möglichst viele leute in dieser stadt das so laut wie’s irgend geht, aussprechen und der saga und dem senat wieder ein bisschen auf die spruenge helfen, was die aufgabe einer staedtischen wohnungsbaugesellschafft sein sollte.

  3. 3 Kolberg 20. Mai 2010 um 15:15 Uhr

    habe heute binnen 15 Monaten die nächste Mieterhöung bekommen,
    die SAGA hält sich strikt an den gesetzlichen Rahmen,
    rechtlich ist ihr da leider nicht beizukommen.
    Was wäre eigentlich die Konsequenz, wenn keiner diese Mieterhöungen mehr akzeptieren würde ? Ich kann und werde diesem Erhöungsbegehren nicht mehr nachkommen, es sind zwar „nur“ 50.- EUR monatlich mehr, aber Anfang letzten Jahres waren es auch schon mal 35.- und spätestens Ende 2011 werden es dann nochmal 30-40 EUR sein. Soviel ist mir Wohnen dann auch nicht wert und ich werde wohl mit meinen Hunden auf einen Dauercampingplatz ausweichen.

  4. 4 karl arsch 12. Oktober 2011 um 12:58 Uhr

    es ist mal wieder soweit. die saga erhöht pünktlich zum mietenspiegel die miete um den MAXIMAL möglichen betrag. ich werde das nicht zahlen können und wollen.

    es wäre schön, wenn sich betroffene organisieren könnten, alleine um mal einen überblick zu bekommen, ob die jetzige erhöhung flächendeckend stattfindet.

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