rassistische angriffe in italien

die polizei hat migranten aus der kalabrischen stadt rosarno evakuiert. laut der bbc sind dort seit zwei tagen rassistische ausschreitungen, die damit begonnen haben, dass zwei migranten mit luftgewehren beschossen und verletzt wurden. weiterhin berichtet die bbc, dass der italienische innenminister sagt, dass die ausschreitungen aufgrund einer verfehlten migrationspolitik stattfinden. auch auf den seiten der taz lässt sich ein bericht über die ereignisse finden.
auf indymedia gibt es einen längeren hintergrundbericht dazu.
nachdem schon vor zwei jahren ein roma-camp von einem rassistischen mob angezündet wurde, wurde auch in dieser woche ein roma-camp in der nähe von 30 rom von vermummten schlägern angegriffen. von den durch die regierung eingesetzten bürgermilizen, der regelung, dass leute sich strafbar machen, wenn sie migranten ohne aufenthaltsstatus beherbergen und anderen novellen der italienischen politik soll hier gar nicht in aller länger erzählt sein.

wir stellen auf jeden fall mit großem entsetzen fest, wie ungehindert von jeder einmischung seitens der eu ein dermassen rasisstisches regime in kürzester zeit entstehen konnte, ohne dass es dagegen eine breite protestbewegung gibt. weder in italien, noch im rest der welt.