der weltweite immoblienmarkt spürt immer noch den griff der krise°°°
die durch die räumung des wiener audimax wieder obdachlos gemachten menschen, haben eine neue bleibe. soweit so gut. schlecht ist allerdings, dass die stadt wien, diejenigen, die keinen österreichischen pass haben nun loswerden will°°°für den erhalt und die pflege der jüdischen friedhöfe in wien setzt sich seit jahren eine historikerin ein°°°
dubai verkauft deutschland°°°
an der eth in zürich wird in einem masterstudiengang darüber nachgedacht, wie die zukunft für adis abeba aussehen kann.°°° ein züricher immobilienhändler plaudert in der nzz über sein verhältnis zur stadt°°°
den kommunen geht es wirtschaftlich viel schlechter. deutlich merken wird man das wohl zunächst an schwimmbädern und bibliotheken. nur nicht in düsseldorf. wie sie das schaffen ist mir ein rätsel. vielleicht liegt der schwerpunkt der stadterträge dort auf knöllchen-verteilung.
im berliner wedding sollen nun auch die plätze aufgewertet und die trinker und obdachlosen vertrieben werden. und wohin sollen die dann? mein vorschlag: ein park für mitte mit übernachtungsplätzen und trinkerbänken.°°°°baugruppen bleiben heftig umstrittten°°°
hamburg will die hsh-nordbank so schnell wie es geht verkaufen. fragt sich nur wer die haben will. vielleicht sollte man sie gängeviertelmäßig besetzen und das „recht auf stadt“ auch als „recht auf eigene finanzierungsmöglichkeiten“ sehen. man könnte sie auch für einen symbolischen preis kaufen, so wie kretschmer die flora. das dumme ist nur, dass man wahrscheinlich versteckte schulden mitkauft. ihhh.°°° auf der reeperbahn haben die supermärkte demnächst sonntags wieder zu. ob das eine massnahme gegen gentrifizierung ist?°°° es gibt ein neues „haus für migrantinnen“ als zufluchtsstätte°°°°was mit der moorburgtrasse passiert, wird auf dem suttnerblog diskutiert.