Eine neue Studie belegt, dass das Wohnen in Deutschland gar nicht so teuer ist und vor allem die Berliner nichts zu meckern haben:
Die Wohnungsmieten in Berlin liegen einer Studie zufolge im bundesweiten Städtevergleich auf eher niedrigem Niveau. In der Hauptstadt seien Wohnungen im vergangenen Jahr für durchschnittlich 5,61 Euro Nettokaltmiete pro Quadratmeter angeboten worden, teilte die Industrie- und Handelskammer am Montag unter Berufung auf eine von der Investitionsbank Berlin in Auftrag gegebenen Studie mit.
Damit liegt Berlin ziemlich genau in der Mitte der 118 Städte umfassenden Rankingskala, bei der Hoyerswerda das Schlusslicht bildet – mit knapp 2 Euro Nettokaltmiete/m2 .
Für Maren Kern, Vorstandsmitglied des Verbandes Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU), ist die Studie ein Beweis dafür,
wie überflüssig in Berlin jede Diskussion um die Einführung von Neuvertragsmietenbegrenzungen ist.
Da kann man froh sein, dass das einige Menschen anders sehen und aus diesem Grund auch weiterhin ihren Protest auf die Straße tragen.