stadtnachrichten:mi.25.11

marseille wird 2013 zur „kulturhauptstadt“ und verändert jetzt schon sein image.°°°
mehrgenerationenhäuser werden immer mehr. hier wird eins aus salzgitter vorgestellt.°°°
in den usa erzeugen die hohe arbeitslosigkeit von über 10% und die nach wie vor prekäre lage auf dem immobilienmarkt anhaltendene zwangsversteigerungen°°°
welche rolle die kommunen und welche der bund, bei der verwaltung von arbeitslosgengeld II, hartz IV, haben soll, wird zur zeit intensiv diskutiert.°°°°
camper in nrw machen sich für ihren standpunkt stark und protestieren gegen grundstücksverkauf am möhnesee. am besten finde ich: “ wir sind camp(f)er“, da musste ich kichern.°°°
eine aberwitzige auswirkung des konjunkturpakets für infrastruktur ist, dass die handwerkerpreise enorm steigen und sich von daher die kommunen keine bauaufträge leisten können.°°°

das künstlerhaus frappant in hamburg-altona, dem die nutzung der räume in der großen bergstr. gekündigt und dafür von der stadt die zwischennutzung einer ehemaligen kaserne angeboten wurde, feiert ein großes „recht auf stadt“-fest am samstag den 28.ten ab 18 uhr°°° vorher am gleichen tag kann man gut in das noch neubesetzte vorwerkstift zu folgender veranstaltung:
28.11. 13 – 14 Uhr in der Galerie des Vorwerkstifts :

Ausstellung : Bambule und sieben Jahre Bordsteinkante….
um 14 Uhr Aufbruch…………………..Demo gegen Gentrifidingsbums!
mit und ohne Laster ….

zwei tage am 26ten vorher macht das 3001-kino einen filmabend zum thema „flash den mob-gegen gentrifidingsbums“ zu sehen werden dort „empire st.pauli“ und „schillernde zeiten“ sein.°°°warum „recht auf stadt“ soviel zuspruch hat gerade, erklärt sich vielleicht auch aus dem umstand, dass in hamburg laut mieterverein20.000 wohnungen fehlen. °°°die „living bridge“ ist immer noch nicht ganz vom tisch°°° in hamburg stehen eine millionen quadratmeter gewerberaum leer. laut autoren des artikels will die stadt aber etwas dagegen tun:

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) will dem Trend entgegenwirken und verstärkt Investoren für den Wohnungsbau gewinnen. Zum einen habe die Stadt dafür die Fördermittel aufgestockt. Zum anderen sollen künftig Grundstücke bevorzugt und gezielt für den Wohnungsbau vergeben werden, sagte BSU-Sprecher Enno Isermann.

uns scheint das nicht entschieden genug. man könnte ja auch den leerstand wohnungsgerecht umbauen und in sozialwohnungen umwandeln. °°° dass diese stadt nicht besonders sozial agiert, zeigt sich auch daran, dass der bürgermeister dafür ist, das erhöhte betreuungsgeld für kinder nur in gutscheinform abzugeben, und damit den familien, die dieses geld erhalten jedes recht auf eigenverantwortliches agieren abspricht.°°° über die morgen in die beratung kommenden kürzungen im kulturhaushalt berichtet dieser artikel°°°
wie sich berlin durch den angespannten wohnungsmarkt neu strukturiert wird im tagesspiegel dargestellt.°°° die berliner „kulturbrauerei“ lässt trotz massiver proteste einen offenen homophoben musiker auftreten°°°