die hamburger studenten verzögerten mit erfolgreichen protesten die wahl des neuen unipräsidenten°°°für den 25.11 lädt das frappant ein, ikea moorfleet zum atelier zu machen. °°° jetzt kommen sie, die nebenkostenabrechnungen und angeblich ist fast jede zweite falsch berechnet.°°° die mopo lobt die farbbeutelwerfers: „Die Attacken waren professionell koordiniert“ gibt ja kein höhers lob in der neoliberalen stadt als das wort „professionell“°°° einen überblick über die offenkundig politisch motvierten zündelein und farbwerfereien gibt es hier°°° die antisemitischen pöbelein gegen die vorführung des lanzmann-films „warum israel“ im b-movie haben jetzt nicht nur den spiegel, wie wir gestern posteten, sondern auch, drei wochen nach dem ereignis, mopo und abendblatt als information erreicht. die stellungnahmen aller beteiligten sind hier nachzulesen.°°° warum es zu den protesten gegen stadtentwicklung in hamburg kommt, soll in der mopo ein ‚experte‘ erklären, dabei finde ich immer wieder bemerkenswert, dass in der logik solcher artikel künstler, kreative, bohemiens und schwule (lesben gibt es da eh nicht, und von queers nicht zu sprechen) nicht in die gruppe der hartzIV-empfänger gezählt werden. die schreiberin dieser zeilen fühlt deshalb entblössungsdrang, fast wie bei foucault geständniszwang: ich bin kreativ, ich wohne gerne in der stadt, ich beziehe hartzIV, ich engagiere mich in stadtpolitiken und ich habe keinen hochschulabschluss, dafür aber recht viele traumatische erinnerungen. und ich habe mal in barmbek gewohnt, wenn das nicht anfang der neunziger abgehängt war, dann weiss ich auch nicht weiter. ach und homosexuell bin noch obendrauf. und wenn das so weitergeht, dann ziehe ich nach berlin.lol°°°in altona werden mehr tolle niedrigenergie eigentumswohnungen gebaut und kein gesetz bestimmt eine obergrenze für kaufwohnungen in stadtteilen.°°°lokstedt will sich nicht abhängen lassen und baut auch ein neues quartier°°°hamburg@‘würg‘ versucht ’synergien‘ zu nutzen und so soll sich die hamburger it-wirtschaft gemeinschaftlich auf der cebit darstellen, dabei werden sie von der behörde unterstützt°°°
ein dorf in sachsen suchte sich seine bewohner selbst aus, sagen die so im titel des artikels, können häuser nun sprechen? auf jeden fall durften auch künstlers dabei sein, aber keine langhaarigen.°°°
das künstler in den usa in leerstehende shoppingmalls einziehen, wurde auf diesem blog schon berichtet, aber hier gibt es noch einen längeren artikel dazu. da, immobilienfondsanteileigener, vor allem wegen der gewerbeimmobilien, immer noch vor der krise zittern, könnte dieses modell sich rasch verbreiten°°°
wie das wien der ersten republik mit dem topos ’stadt‘ umgegangen ist, zeigt eine austellung mit dem titel „kampf um die stadt“.°°°
in berlin bleibt der mutmaßliche autozündler weiterhin in haft. °°° baugruppenmenschen werben in der taz-berlin nach dem motto „wir möchten in dialog kommen“um sympathie für ihren wunsch nach ein bisschen eigentumswohnen. wie immer kann man relativ sicher sein, dass der wunsch nach einem dialog nicht der wunsch nach einem ergebnisoffenen dialog ist, sondern der wunsch danach, sich schön mal unter zustimmung der dialogpartner durchzusetzen. das scheint sich so langsam als muster der partizipation zu etablieren und ist kein gutes. dem soll an dieser stelle ein gutes altes sozialpädgogisch und kommunikationswissenschaftliches diktum entgegengehalten werden: ein dialog ist keine einbahnstr.°°° die taz bot dann auch prompt mit ihrem notorischen taz-cafe einen raum für diesen ‚dialog‘ an. °°°
am 25 november findet in berlin-schöneberg der Transgender day of Remberance statt, zum Gedenken an ermordete Transleute.
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