gentrifizierung in berlin-kreuzberg, darüber wird in einer sendung von radio fritz geredet. °°°
in philadelphia dürfen leute nicht mehr einfach aus ihren häusern geschmissen werden, nur weil sie die hypothek nicht zahlen können. °°°
wo welche menschen in den usa hungern, kann hier gelesen werden°°°
die welt der immobilienfonds zittert immer noch vor dem damklosschwert „liquiditätsmangel“. wie mit hilfe der fonds, „visonärer“ architekten und eifrigen politikern gigantorge projekte inszeniert werden ist schön in dem fernsehspiel „henners traum“ dargestellt. beim sehen kam uns der gedanke, dass „recht auf stadt“ fürs gängeviertel auch heißen könnte, sich jetzt von der politik eine entwicklungsphase finanzieren zu lassen, um dann selber auf den einschlägigen immobilienmessen wie der expo real in münchen nach investoren zu suchen, die ein projekt mit geringer aber stabiler rendite unterstützen würden, dass sich von den leuchttürmen unterscheidet und von anfang an für die breite und nicht die höhe zuständig ist. das könnte könnte ganz im sinne des auspruchs sein, den christoph schäfer gestern auf der veranstaltung im hamburger gängeviertel tat, deren mitschnitt heute abend auf fsk 93,o um 20.00 ausgestrahlt werden soll : „die stadt als unsere fabrik“, als ein ort also, der produktiv für alle ist und mindestens ein gegenentwurf zum leuchtturm, auch wenn nicht gerade das romantische ideal . da das gängeviertel als projekt gerade die grenzen dessen austestet, was innerhalb der bürgerlich-kapitalistischen rahmens funktioniert, könnte damit auch die angebliche neue bereitwilligkeit der jungen anleger in „grüne und sozial nachhaltige“ fonds zu investieren erprobt werden. in diesem sinne: go powerpoint gänge. und wenn man dann an die grenzen der bürgerlichen machbarkeit stösst, gibt es ja immer noch alle möglichen anderen handlungsmuster. p.s: wenn das heute abend nicht läuft auf fsk, dann spätestens am donnerstag von 12-13 uhr beim rehtro-frauentag p.p.s im abenblatt ist auch noch eine hübsche liste hamburger kunstmäzene.°°° hamburg spart ja nicht an der hafencity und so soll dort direkt gegenüber vom groschengrab elbphilarmonie für geschätzte 80.000.000 ein „science center“ entstehen. da wird soviel geld versenkt, dass sie die summen in scheinen wahrscheinlich schon als baumaterial nutzen könnten. das wäre irgendwie umweltfreundlich vielleicht ernähren sich ja auch die brückenspinnen, die die hafencity plagen von papier. dann könnte das hamburg marketing mit der einmaligen fauna werben.“Spiders like it, so why don`t you? °°°