creative industries in manchester

Warum der Beacon nicht leuchtet — Der Freitag

So schillernd und leicht überfrachtet wie die Cafés im Northern Quarter ist der Begriff der CCreative Industries“. Die Idee, man könne die Arbeit von Popmusikern, Designern, Spieleprogrammierern und Medienleuten als neuen Wirtschaftszweig fassen, hat ihre Wiege hier. „Creative Industries“ klingt, als würden Tausende von Künstlern ganze Werkhallen füllen und dem alten Europa seine Arbeit zurückbringen, die verloren ging, als die Schornsteine aufhörten zu rauchen. Immerhin haben im Großraum Manchester die Creative Industries im Jahr 2005 – das ist die aktuellste Erhebung – 1,3 Milliarden Pfund zur Wirtschaft beigetragen, doppelt soviel wie im Jahr 2001. Rund 53.000 Menschen arbeiten in über 7.000 Firmen der kreativen Branchen. Das ist über ein Zehntel der Beschäftigten.