Comments on: Auf’m Land. Lefebvre # stricken V http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/16/aufam-land-a-lefabvre-stricken-v/ ordinary things Thu, 22 Jul 2021 16:38:41 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Zurück zur Fabrik? Lefebvre # stricken IV « from town to town http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/16/aufam-land-a-lefabvre-stricken-v/#comment-2047 Fri, 15 Oct 2010 16:07:06 +0000 http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/16/aufam-land-a-lefabvre-stricken-v/#comment-2047 [...] Teil V: Aufm Land [...] […] Teil V: Aufm Land […]

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by: strickliesel http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/16/aufam-land-a-lefabvre-stricken-v/#comment-270 Thu, 11 Feb 2010 11:21:23 +0000 http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/16/aufam-land-a-lefabvre-stricken-v/#comment-270 Kommentar zum eigenen Text, 11.2.2010: Beim Nachdenken über diesen Text schleicht sich das Gefühl ein, dass ich an einer Stelle hätte differenzieren sollen und zwar am Anfang, wo es um die Ausgangsthese der vollständigen Verstädterung der Gesellschaft geht. Ich hab geschrieben, dass die These schräg sei, wenn mensch dies 1:1 als materielle Verstädterung setzt. Vor ein paar Wochen war der Lefebvre-Kenner und Stadtsoziologe Marcelo Lopes de Souza aus Rio de Janeiro für zwei Tage in Hamburg. Er beschrieb, dass mittlerweile ca. 80% der brasilianischen Bevölkerung in Städten leben, in den sich über das ganze Land ausbreitenden Stadtgeweben. Der Künstler Stefan Demming hat in seinem Projekt „The Edge of the City“ versucht, an den Rand der Stadt Mexiko zu kommen und ist dabei an kein Ende gelangt (http://vimeo.com/8762357). Von daher wäre es richtiger, die Gleichzeitigkeit von Shrinking Cities und die komplette (materielle) Verstädterung zu denken. Wobei ersteres eher ein Phänomen von (ehemals prosperierenden) Industriestädten, wie Manchester, Detroit oder Halle ist, und letzteres sich vor allem auf Megastädte in Asien, Afrika und Süd- Mittelamerika bezieht und mit einer extremen Segregation (einige wenige Wohlstandsinseln in einem Meer von Slums) einhergeht, wie es Mike Davis in „Planet der Slums“ beschreibt. Kommentar zum eigenen Text, 11.2.2010:

Beim Nachdenken über diesen Text schleicht sich das Gefühl ein, dass ich an einer Stelle hätte differenzieren sollen und zwar am Anfang, wo es um die Ausgangsthese der vollständigen Verstädterung der Gesellschaft geht. Ich hab geschrieben, dass die These schräg sei, wenn mensch dies 1:1 als materielle Verstädterung setzt. Vor ein paar Wochen war der Lefebvre-Kenner und Stadtsoziologe Marcelo Lopes de Souza aus Rio de Janeiro für zwei Tage in Hamburg. Er beschrieb, dass mittlerweile ca. 80% der brasilianischen Bevölkerung in Städten leben, in den sich über das ganze Land ausbreitenden Stadtgeweben. Der Künstler Stefan Demming hat in seinem Projekt „The Edge of the City“ versucht, an den Rand der Stadt Mexiko zu kommen und ist dabei an kein Ende gelangt (http://vimeo.com/8762357).

Von daher wäre es richtiger, die Gleichzeitigkeit von Shrinking Cities und die komplette (materielle) Verstädterung zu denken. Wobei ersteres eher ein Phänomen von (ehemals prosperierenden) Industriestädten, wie Manchester, Detroit oder Halle ist, und letzteres sich vor allem auf Megastädte in Asien, Afrika und Süd- Mittelamerika bezieht und mit einer extremen Segregation (einige wenige Wohlstandsinseln in einem Meer von Slums) einhergeht, wie es Mike Davis in „Planet der Slums“ beschreibt.

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