Comments on: Gedanken zur Stadt im Schnee http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/09/gedanken-zur-stadt-im-schnee/ ordinary things Thu, 22 Jul 2021 20:29:49 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: kabelsalat http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/09/gedanken-zur-stadt-im-schnee/#comment-150 Sun, 10 Jan 2010 22:48:27 +0000 http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/09/gedanken-zur-stadt-im-schnee/#comment-150 also, zu der recht-auf-stadt-ikone kann ich sagen, für mich wäre spiderman der erste. vielleicht, weil ich ihn als einen der vertreter von parkours, dem die-stadt-mit-den-eigenen-füßen-und-händen-und-sprungkraft sich zu eigen machens, betrachte. also, zu der recht-auf-stadt-ikone kann ich sagen, für mich wäre spiderman der erste. vielleicht, weil ich ihn als einen der vertreter von parkours, dem die-stadt-mit-den-eigenen-füßen-und-händen-und-sprungkraft sich zu eigen machens, betrachte.

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by: zumtitumpti http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/09/gedanken-zur-stadt-im-schnee/#comment-141 Sat, 09 Jan 2010 16:56:34 +0000 http://schaetzchen.blogsport.de/2010/01/09/gedanken-zur-stadt-im-schnee/#comment-141 mit der sicherheit ist es irgendwie lustig, finde ich. erst scheint alles so offentsichtlich und dann ist es doch kompliziert. ich schütze mich auch durch solche strategien, wie du sie beschrieben hast, in dem bewußtsein als frau angreifbar zu sein. das interessante bei mir ist dann aber, dass ich durch meine statur häufig für einen mann gehalten werden und erst gestern hat eine frau die straßenseite gewechselt, weil ich hinter ihr ging. das ist ein seltsames gefühl. als ehemals einziger junger auf einer mädchenrealschule denke ich immer, ich würde schon alle aspekte des verwechselt werden kennen, aber das leute vor mir angst haben, während ich damit rechne vor ihnen angst haben zu müssen hätte ich nicht gedacht. letztes oder vorletztes jahr, gab es eine links feministische frauendemo in rom mit 100.000 teilnehmerinnen (ist wahr), weil eine frau vergewaltigt worden war und die frauen es nicht mehr hinnehmen wollten. es gab ein ethnisches klischee in der tat und die demonstrantinnen distanzierten sich ausdrücklich von der presse- und regierungspolitik, die rassimus schüren wollte. das hat mich so beeindruckt wie auch der satz, dass sie nicht mehr lichter auf den straßen sondern mehr lichter in den köpfen ihrer ehemänner und liebhaber bräuchten. rom scheint mir ein guter ort für frauendemonstrationen. ende der siebziger sind die frauen in gruppen sexy gekleidet auf die straßen und haben männer verprügelt, die übergriffig geworden sind. dann gab es zu der zeit auch große demonstrationen mit dem slogan "tremate tremate le streghe son tornate" zittert, zittert die hexen sind zurück. und das alles ohne die beruhigung des schnees. zum schnee fallen mir noch zwei weitere sachen ein. mir ist es zu kalt, ich spüre dann meinen körper nicht mehr und bekomme schnell angst. das finde ich unangenehm. angenehm hingegen war letztens ein spaziergang über das heiligengeistfeld, wo an einem diesigen tag die sonne es knapp über die baumwipfel schaffte und den platz in ein flirrendes panorma verwandelte. ich guckte auf die bismarckstatue und fragte mich, was wohl eine "recht-auf-stadt"-ikone in der hand haben müsste, statt des schwertes, auf dem bismarcks hände ruhen. das hat mich den tag über beschäftigt und ich bin mir ziemlich sicher, dass es gar keine einzelne person sein dürfte, sonder eine figurengruppe sein müsste. mit der sicherheit ist es irgendwie lustig, finde ich. erst scheint alles so offentsichtlich und dann ist es doch kompliziert. ich schütze mich auch durch solche strategien, wie du sie beschrieben hast, in dem bewußtsein als frau angreifbar zu sein. das interessante bei mir ist dann aber, dass ich durch meine statur häufig für einen mann gehalten werden und erst gestern hat eine frau die straßenseite gewechselt, weil ich hinter ihr ging. das ist ein seltsames gefühl. als ehemals einziger junger auf einer mädchenrealschule denke ich immer, ich würde schon alle aspekte des verwechselt werden kennen, aber das leute vor mir angst haben, während ich damit rechne vor ihnen angst haben zu müssen hätte ich nicht gedacht. letztes oder vorletztes jahr, gab es eine links feministische frauendemo in rom mit 100.000 teilnehmerinnen (ist wahr), weil eine frau vergewaltigt worden war und die frauen es nicht mehr hinnehmen wollten. es gab ein ethnisches klischee in der tat und die demonstrantinnen distanzierten sich ausdrücklich von der presse- und regierungspolitik, die rassimus schüren wollte. das hat mich so beeindruckt wie auch der satz, dass sie nicht mehr lichter auf den straßen sondern mehr lichter in den köpfen ihrer ehemänner und liebhaber bräuchten.
rom scheint mir ein guter ort für frauendemonstrationen. ende der siebziger sind die frauen in gruppen sexy gekleidet auf die straßen und haben männer verprügelt, die übergriffig geworden sind. dann gab es zu der zeit auch große demonstrationen mit dem slogan „tremate tremate le streghe son tornate“ zittert, zittert die hexen sind zurück. und das alles ohne die beruhigung des schnees.
zum schnee fallen mir noch zwei weitere sachen ein. mir ist es zu kalt, ich spüre dann meinen körper nicht mehr und bekomme schnell angst. das finde ich unangenehm. angenehm hingegen war letztens ein spaziergang über das heiligengeistfeld, wo an einem diesigen tag die sonne es knapp über die baumwipfel schaffte und den platz in ein flirrendes panorma verwandelte. ich guckte auf die bismarckstatue und fragte mich, was wohl eine „recht-auf-stadt“-ikone in der hand haben müsste, statt des schwertes, auf dem bismarcks hände ruhen. das hat mich den tag über beschäftigt und ich bin mir ziemlich sicher, dass es gar keine einzelne person sein dürfte, sonder eine figurengruppe sein müsste.

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