Comments on: Blindfeld trifft Free Style. Lefebvre # stricken II http://schaetzchen.blogsport.de/2009/12/04/2-teil-blindfeld-trifft-auf-free-style/ ordinary things Thu, 22 Jul 2021 16:38:44 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: einladung zur diskussion: Lefebvre # stricken « from town to town http://schaetzchen.blogsport.de/2009/12/04/2-teil-blindfeld-trifft-auf-free-style/#comment-2044 Fri, 15 Oct 2010 16:02:13 +0000 http://schaetzchen.blogsport.de/2009/12/04/2-teil-blindfeld-trifft-auf-free-style/#comment-2044 [...] Teil 2: Blindfeld trifft Free Style [...] […] Teil 2: Blindfeld trifft Free Style […]

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by: Administrator http://schaetzchen.blogsport.de/2009/12/04/2-teil-blindfeld-trifft-auf-free-style/#comment-70 Tue, 08 Dec 2009 12:02:49 +0000 http://schaetzchen.blogsport.de/2009/12/04/2-teil-blindfeld-trifft-auf-free-style/#comment-70 nu, jetzt sind wir mitten drin im stadtgewebe und ich bin froh, dass es kein pulli werden muss. aber auch das gewebe ist mir zu starr. kann man sich doch viel zu leicht von den fäden einwickeln lassen. ist doch die gefahr zu groß, dass sie als fallstricke in bodenhöhe hängen und dann nur noch die frontalperspektive auf dem boden da ist. das scheint mir manchmal so, wenn die forderungen, die sich aus dem "recht auf stadt"-slogan ergeben sich nur im bereich der mieten und wohnbebauung austoben. dann liegt man schon auf dem asphalt und guckt nur noch eine nasenlänge weiter. natürlich kann man auch in der aus der entfernung dichtesten struktur aus der nähe heraus noch interessante erkenntnisse gewinnen. ich persönlich gehöre ja zu den menschen, die in flecken muster, figuren, geschichten sehen und dann ins sinnieren geraten. aber, das scheint mir für das recht auf stadt kein scharfes werkzeug. vielmehr beschäftigt mich dir frage danach, wie eine gesellschaft, die eine so starken umbruch erlebt, sich neu formiert. ist die straße also heute noch das, was sie zu zeiten der industrialsierung war? ist sie noch das, was sie zu zeiten des ackerbaus war. auf den ersten blick natürlich ja. auch heute werden landwirtschaftliche produkte über sie in die städte transportiert, um sie dort zu verkaufen. und auch heute stellt sie einen wichtigen faktor in den logistiken der industrie da. aber ihr schwerpunkt wandelt sich. der anspruch an sie wandelt sich. und die gegenüberstellung scheint mir interessant um von dort aus vielleicht auf den punkt zu kommen: wenn wir die straße nicht mehr jeden freitag für den transport von lebensmitteln zum markt brauchen, und auch nicht jeden tag für die wege der arbeiter von und zu den fabriken und für die laster voller güter, was wollen wir dann von ihr. individuelle mobilität ermöglichen ist eine anwort, ort sozialer kontakte zu sein, eine andere und so weiter und so fort. damit für heute genug des kommentars. nu, jetzt sind wir mitten drin im stadtgewebe und ich bin froh, dass es kein pulli werden muss. aber auch das gewebe ist mir zu starr. kann man sich doch viel zu leicht von den fäden einwickeln lassen. ist doch die gefahr zu groß, dass sie als fallstricke in bodenhöhe hängen und dann nur noch die frontalperspektive auf dem boden da ist. das scheint mir manchmal so, wenn die forderungen, die sich aus dem „recht auf stadt“-slogan ergeben sich nur im bereich der mieten und wohnbebauung austoben. dann liegt man schon auf dem asphalt und guckt nur noch eine nasenlänge weiter. natürlich kann man auch in der aus der entfernung dichtesten struktur aus der nähe heraus noch interessante erkenntnisse gewinnen. ich persönlich gehöre ja zu den menschen, die in flecken muster, figuren, geschichten sehen und dann ins sinnieren geraten. aber, das scheint mir für das recht auf stadt kein scharfes werkzeug. vielmehr beschäftigt mich dir frage danach, wie eine gesellschaft, die eine so starken umbruch erlebt, sich neu formiert. ist die straße also heute noch das, was sie zu zeiten der industrialsierung war? ist sie noch das, was sie zu zeiten des ackerbaus war. auf den ersten blick natürlich ja. auch heute werden landwirtschaftliche produkte über sie in die städte transportiert, um sie dort zu verkaufen. und auch heute stellt sie einen wichtigen faktor in den logistiken der industrie da. aber ihr schwerpunkt wandelt sich. der anspruch an sie wandelt sich. und die gegenüberstellung scheint mir interessant um von dort aus vielleicht auf den punkt zu kommen: wenn wir die straße nicht mehr jeden freitag für den transport von lebensmitteln zum markt brauchen, und auch nicht jeden tag für die wege der arbeiter von und zu den fabriken und für die laster voller güter, was wollen wir dann von ihr. individuelle mobilität ermöglichen ist eine anwort, ort sozialer kontakte zu sein, eine andere und so weiter und so fort.
damit für heute genug des kommentars.

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